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© Volkskundemuseum Wien
TAKE AWAY | GENUSS OHNE MÜLL  
Passage - Volkskundemuseum Wien | 02.07.2019 – 22.09.2019 |
Die kostenlos zu besichtigende Präsentation in der öffentlich zugänglichen Passage des Museums zeigt historische Behältnisse, lässt über den Müllwahnsinn nachdenken und soll zum Experimentieren anregen.

Die Alufolie für den Kebab, der Einmalbecher für den Coffee-to-go, die Aludose für das Bier, die PET-Flasche für das Wasser: Das sind für uns heute alltägliche Verpackungen und Behältnisse, die nach ihrer kurzen Nutzungsphase sofort wieder im Müll landen.

Bereits die Gewinnung und Verarbeitung der dafür nötigen Rohstoffe sind eine Herausforderung für die Ressourcen unseres Planeten. Werden die daraus gefertigten Produkte unsachgemäß entsorgt, wird der Abfall zum Gefahrengut für die Umwelt. Die verheerenden Auswirkungen unserer Wegwerfgesellschaft auf die Fauna und die Flora, insbesondere in den Meeren, sind bereits sichtbar und werden zunehmend ein Problem für den Menschen.

Take away, das Mitnehmen von Speisen und Getränken für den Hunger und den Durst zwischendurch, das Mittagessen am Arbeitsplatz oder die Jause in der Schule, ist keine Erfindung des 20. oder 21. Jahrhunderts. Essen hat man auch davor mitgenommen. Wie war das ohne Aluminium und erdölbasierende Kunststoffe zu schaffen?

Bei der Suche nach alternativem Verpackungsmaterial stellt sich heraus, dass Vergangenes durchaus innovativ sein kann. Mehrwegverpackungen liegen dabei nicht nur wieder im Trend, sondern sind meist auch eine ökologisch sinnvolle Alternative.

Mit der Präsentation in der Passage möchte das Volkskundemuseum Wien die Initiative ergreifen, über den Müllwahnsinn, der durch den schnellen Genuss entsteht, nachzudenken. Es sollen die Gefahren für die Umwelt und die Menschen angesprochen werden. Das Museum möchte einen Impuls zum Nach- und Umdenken geben und gleichzeitig zum Experimentieren mit Alternativen anregen. Der Gesetzgeber ist gefordert, mit Recyclingmodellen, Pfandsystemen und Verboten schädlicher Stoffe zu reagieren. Dennoch liegt es in der Verantwortung jeder und jedes Einzelnen, aktiv Umweltschutz zu betreiben und sorgsam mit den Ressourcen unseres Planeten umzugehen.

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